Info´s und Tipps

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen Informationen des vorbeugenden Brandschutzes und weitergehende Informationen bereit. 

 

Information Sirenensignal und -probe

 

Am 3. Samstag jeden Quartals werden die Sirenen in Bingen getestet, damit Sie im Ernstfall auch funktioneren, da Sie bei Feueralarm seltener eingesetzt werden, aber weiterhin eine wichtige Funktion haben. 

 

Mehr Informationen enthält das beigefügte Dokument:

Info Sirenensignale
FFB_Info_Sirenensignale__2_.pdf
PDF-Dokument [65.0 KB]

Richtiger Umgang mit Feuerlöscher

 

 

Einen Feuerlöscher besitzen reicht nicht - auch der richtige Umgang muss bekannt sein.

 

Unser angefügtes Dokument gibt Ihnen Hinweise zur Handhabung und weitere Tipps. 

Feuerlöscher - richtiger Umgang und Hinweise
feuerloescher[1].pdf
PDF-Dokument [922.1 KB]

Verhalten im Brandfall?

"Ruhe bewahren!"

 

Wir wissen, das ist leichter gesagt als getan. Denn die natürliche Reaktion ist zunächst Angst, welche zu panikartigen Reaktionen verleiten kann. Aus diesem Grunde sind Ruhe bewahren und umsichtiges Handeln die obersten Gebote.

 

Auch wenn die Frage „Flucht oder Brandbekämpfung?“ sehr situations- und persönlichkeitsabhängig ist, so sollte die Feuerwehr generell so schnell als möglich verständigt werden.

 

 

 

Richtiges Verhalten im Brandfall:

  • Bekämpfen Sie den Brand nur dann, wenn dies gefahrlos möglich ist. Im Zweifelsfall sollten Sie sich und Ihre Angehörigen oder andere Personen warnen und in Sicherheit bringen.
  • Benutzen Sie im Brandfall keine Aufzüge; bei Stromausfall können diese zur tödlichen Falle werden.
  • Sollte Ihnen der Fluchtweg abgeschnitten sein, bleiben Sie im Zimmer oder in der Wohnung. Schließen Sie Türen und Fenster, damit keine Zugluft entsteht. Wenn möglich und soweit erforderlich, versuchen Sie, Türritzen, Lüftungsöffnungen u.dgl. mit nassen Tüchern (z.B. Handtüchern) abzudichten. Bleiben Sie am Fenster und machen Sie sich bei Eintreffen der Feuerwehr bemerkbar.

Hier stellen wir noch ein übersichtliches Dokument zur Verfügung:

Verhalten im Brandfall
Brandfall-Intro.jpg
JPG-Datei [22.3 KB]

Tipps zum Notruf

Jeder kann einmal in die Situation kommen, einen Notruf absetzen zu müssen. Für diesen Fall haben wir Ihnen hier wichtige Hinweise zusammengestellt.

Sollten Sie die Feuerwehr oder den Rettungsdienst anfordern, wird Ihnen europaweit unter der Rufnummer 112 geholfen. Diese Rufnummer erreichen Sie kostenlos von jedem öffentlichen Fernsprecher und Mobiltelefon.

 

Haben Sie keine Angst vor dem Notruf! Auf der Gegenseite sitzen erfahrene Disponenten, die Ihnen schnellstmöglich helfen werden.

 

Bewahren Sie Ruhe und sprechen Sie deutlich!

 

Bitte beachten Sie beim Notruf die sogenannte „5W-Regel“:

 

Wer meldet sich?
eigener Name & Aufenthaltsort, Telefonnummer

Was ist passiert?
Feuer, Verkehrsunfall, Person in Notlage, Haushaltsunfall

Wo ist es passiert?
Ort, Straße und Hausnummer, Stockwerk, bei Autobahnen Fahrtrichtung & Kilometer. Je genauer Ihre Angaben sind, desto schneller kann Hilfe bei Ihnen sein.

Wie viele Verletzte?
Wer und wie viele sind verletzt oder brauchen Hilfe? Wenn möglich: welche Verletzungen liegen vor?

Warten Sie!
Warten Sie, bis die Leitstelle das Gespräch mit Ihnen beendet, da eventuell noch Rückfragen bestehen.

 

Erwarten Sie die Feuerwehr bzw. den Rettungsdienst gegebenenfalls an der Straße und machen Sie auf sich aufmerksam. Weisen Sie die Einsatzkräfte ein, dadurch können Sie eine häufig aufwendige Suche nach dem Einsatzort verhindern, und sichern so unter Umständen lebensrettende Zeit.

Wichtige Hinweise:

  • Verlassen Sie bei größeren Bränden und dichter Rauchentwicklung sofort den Raum!
  • Achten Sie darauf, dass alle Personen den Raum/die Wohnung verlassen, helfen Sie Kindern und Verletzten.
  • Schließen Sie die Türen und warnen Sie gefährdete Personen.
  • Benutzen Sie keine Aufzüge.
  • Bei Rauchentwicklung bleiben sie dicht über dem Boden, da giftige Rauchgase nach oben steigen.
  • In öffentlichen Gebäuden folgen sie den gekennzeichneten Rettungswegen.
  • Bleiben Sie auf keinen Fall in einem verrauchten oder brennenden Gebäude um Geld oder wichtige Papiere mitzunehmen.
  • Verlassen Sie zügig das Gebäude.
  • Leisten Sie Verletzten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Informationen zu Rauchmeldern

Rheinland-Pfalz hatte als erstes deutsches Bundesland die gesetzliche Verpflichtung zum Einbau von Rauchwarnmeldern im Wohnungsneubau mit Wirkung vom 31. Dezember 2003 eingeführt. Der Landtag hat am 27. Juni 2007 die Installationspflicht auch auf bestehende Wohnungen erweitert.

In der aktuellen Landesbauordnung heißt es im § 44 (8): In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind in einem Zeitraum von fünf Jahren nach Inkrafttreten dieses Gesetzes entsprechend auszustatten.

Mit dieser Regelung soll beruhend auf den Erfahrungen in den USA, England und Schweden der erreichte Ausstattungsgrad von Wohnungen mit Rauchwarnmeldern wesentlich erhöht werden.
Damit kann erreicht werden, dass die Zahl der Brandtoten merklich gesenkt wird, denn etwa 80% der rund 600 Menschen, die in Deutschland jährlich Opfer eines Brandes werden, sterben an Rauchvergiftung. Rauchwarnmelder warnen unmittelbar nach einem Brandausbruch, die Bewohner können sich unverzüglich in Sicherheit bringen, die Feuerwehr alarmieren, Nachbarn informieren und gegebenenfalls mit Löscharbeiten beginnen.

 

 

Höhere Qualität bei Rauchwarnmeldern mit „Q“

Einheitliche Kennzeichnung von Rauchwarnmeldern mit zuverlässiger Funktionsbereitschaft von mindestens 10 Jahren

Die erhöhten Qualitätskriterien und technischen Weiterentwicklungen bei Rauchwarnmeldern innerhalb der letzten Jahre konnten nicht mehr transparent durch ein gemeinsames Prüfzeichen am Markt dargestellt werden. Brandschützer und Fachberater forderten daher seit langem eine Kennzeichnung für qualitativ hochwertige Rauchwarnmelder, die für den Langzeiteinsatz besonders geeignet sind.

Zur besseren Verbraucherinformation gibt es daher jetzt das neue „Q“: ein unabhängiges Qualitätszeichen, das für Rauchwarnmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung steht.

Folgende Leistungsmerkmale sind ausschlaggebend:

  • Geprüfte Langlebigkeit und Reduktion von Falschalarmen
  • Erhöhte Stabilität, z. B. gegen äußere Einflüsse
  • Fest eingebaute Batterie mit mindestens 10 Jahren Lebensdauer

Grundlage für das „Q“ ist die Erfüllung der erhöhten Anforderungen aus der neuen vfdb-Richtlinie 14-01. Die Prüfungen werden von notifizierten Prüfinstituten wie VdS Schadenverhütung und Kriwan Testzentrum durchgeführt.

Das neue „Q“ ersetzt keinesfalls die EN 14604, sondern ergänzt sie in Bezug auf Kriterien, die aufgrund der EN 14604 nicht gefordert werden, auf die sich also die CE-Kennzeichnung nicht bezieht. Beratern und Verbrauchern, die Wert auf besondere Qualität und Zuverlässigkeit legen, bietet es eine verlässliche Entscheidungshilfe.

„Endlich werden die mindestens 10 Jahre Lebensdauer nicht nur für die Batterie, sondern auch für den Rauchwarnmelder selbst geprüft und belegt“, erläutert Christian Rudolph, Vorsitzender des Forums Brandrauchprävention in der vfdb. Der Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), Bernd Pawelke, erklärt den Nutzen für den Verbraucher: „Das neue ‚Q’ bietet eine unabhängige und einheitliche Kennzeichnung von Qualitätsmeldern zur Orientierung am Markt. Brandschützer, Dienstleister und Berater haben zudem Antworten auf Verbraucherfragen, wenn es um die qualitative Unterscheidung von Rauchwarnmeldern geht.“

 

Klicken Sie auf das Bild - dann gelangen Sie direkt auf die Internetseite. Den Flyer können Sie sich auch hier ansehen:

Flyer Rauchmelder-Lebensretter
rauchmelder_lebensretter-flyer.pdf
PDF-Dokument [1.5 MB]

Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen

Zerstörende Starkregen haben im Juni letzten Jahres einige Gemeinden im Landkreis heimgesucht. Insbesondere die Gemeinden im Mittelrheintal mussten Starkregen und dessen Folgen überstehen. Die betroffenen Bürger wurden von der Heftigkeit überrascht. Hunderte Einsatzkräfte und Freiwillige rangen tagelang mit der Beseitigung der Schadenslagen. Rheinhessen blieb glücklicherweise weitestgehend verschont. 

 

Katastrophen gehören jedoch zum Leben. Fast täglich können wir über Katastrophen und größere Schadensereignisse in den vielfältigen Medien sehen, hören und lesen und nehmen die Bilder von Zerstörung und Leid wahr. Dabei gibt es nicht nur die großen Katastrophen, die ganze Landstriche für lange Zeit betreffen. Ein örtlicher „Rheinhessischer Starkregen“, ein schwerer Sturm, in der Folge ein Stromausfall oder ein Hausbrand können für jedes Individuum, jede Familie eine ganz persönliche Katastrophe auslösen, die es zu bewältigen gilt. Nehmen Sie sich die Zeit, über Ihre persönliche Notfallplanung nachzudenken. In der Daseinsfürsorge des Staates  gilt es unter anderem die Selbsthilfe der Bevölkerung zu fördern. Dabei möchten wir Sie unterstützen. Der "Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen" -  überarbeitet und neu herausgegeben vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe - zeigt Ihnen, wie Sie sich auf Notfälle vorbereiten können und wie Sie sich in einer Notsituation richtig verhalten.

 

Herausgeber

Bundesamt für Bevölkerungsschutz

und Katastrophenhilfe (BBK)

Postfach 1867, 53008 Bonn,

Telefon: 0228 – 99550 – 0

www.bbk.bund.deinfo@bbk.bund.de

 

Hier sind zwei hilfreiche Dokumente:

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